Donnerstag, 9. August 2012

7 Days 7 Books (#3): Tag 3 & 4 - Noch mehr Drachen

Hallöchen, ihr Lieben!

Erneut melde ich mich kurz aus dem herrlich erholsamen (Lese-)Urlaub.
Das Wetter könnte sich tatsächlich mehr Mühe geben, aber ansonsten habe ich wirklich nichts zu meckern: tolle Lektüre, viel viel Lesezeit neben den kleinen Ausflügen - eben ganz nach meinem Geschmack :).

Mittwoch: Im Bann des Drachen von Thea Harrison, beendet, 459 Seiten
Erinnert ihr euch noch daran, dass ich in der letzten Runde so überschwänglich von "Eona" von Alison Goodman geschwärmt habe? Ich glaube ich sollte mehr Drachenbücher lesen, denn ähnlich könnte ich mich jetzt über "Im Bann des Drachen" auslassen! Hat mich wunderbar unterhalten, kann ich Romantasy-Liebhabern nur wärmstens ans Herz legen! Viel Spannung, ungeahnte Überraschungen und dazu sehr vielschichtige Hauptcharaktere!

Donnerstag: Shades of Grey 1: Geheimes Verlangen von E L James, 367/601 Seiten gelesen
Ja, irgendwann musste es auch bei mir soweit sein. Nach dem ganzen Medienzirkus und den zahllosen Meinungen hier im Internet war ich ja auch recht neugierig, was dieses Buch angeht. Momentan machen wir Station bei meiner Tante - und als ich da dann "Shades of Grey" im Regal stehen sah, da hat es mich derart in den Fingern gejuckt... Und mittlerweile kann ich auch vollkommen verstehen, warum dieses Buch derart polarisiert. Obwohl ich selbst noch nicht so genau weiß, auf welche Seite ich mich jetzt stelle... Vor allem Anfangs haben mich sowohl die Protagonistin, als auch der Schreibstil unheimlich genervt, aber mittlerweile geht es besser. Mal schauen, was sich auf den letzten 200 Seiten noch so tut.

Das war der letzte Post aus dem Urlaub - wenn ihr das nächste Mal von mir hört, kann ich also auch mal bei euch schnuppern kommen und mich um die Kommentare kümmern ;).
Bis dahin: Frohes Lesen! Und bei euch so?

Dienstag, 7. August 2012

7 Days 7 Books (#3): Tag 1 & 2 - freche Dämonen auf Hochzeiten und faszinierende Wyr-Wesen

Hallöchen, ihr Lieben!

Also ich hatte ja nicht damit gerechnet, aber selbst hier im nirgendwo in Brandenburg erreicht mein Handy ein schwaches Signal. Es ist zwar nervig (vor allem Bilder hochladen ist schon ein Staatsakt!) und dauert gefühlte Stunden, aber zumindest heute habe ich mich zu einem Update hinreißen lassen...
Zuerst einmal ist mein Urlaub bisher sehr idyllisch und es gibt nichts Schöneres, als die Nase in die Luft zu halten und neben dem Schwimmen (in kalten Badeseen bei nicht allzu warmem Wetter) ordentlich Bücher durchzuschmökern :).

Aber zu den Büchern, um die es geht.
Gestern habe ich erfolgreich das erste Buch beendet und war wieder sehr gut unterhalten und begeistert. Ich hatte es schon erwähnt, "Höllische Hochzeitsglocken" ist für mich ein Reread und der letzte Band der "Dragon Love"-Reihe war mir als schlechtester Band der Aisling Grey-Romane in Erinnerung geblieben, als ich ihn das letzte Mal las. Und alles in allem war es tatsächlich noch einen Tick weniger gut, aber es hält definitiv das Niveau der anderen Bände (ich hatte also schlimmeres befürchtet ;)). Da war ich wirklich positiv überrascht! Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich mich einfach noch ein zweites Mal und noch viel mehr mit Aisling und vor allem Jim amüsiert habe, als beim ersten Mal. Außerdem gönne ich es Aisling wirklich sehr, dass sie am Ende dieses Buches mal ihren Frieden statt zahlreicher ungelöster Probleme hat *lach*.

Dienstag: Im Bann des Drachen von Thea Harrison, begonnen, 274/459 Seiten gelesen
Nachdem ich ja im Internet so viel Gutes über das Buch gehört habe, muss ich doch jetzt - wo ich einmal im Drachenrausch bin - gleich mal "Im Bann des Drachen" ausprobieren, hab ich mir gedacht. Bisher habe ich etwas mehr als die Hälfte gelesen und bin sehr angetan. Besonders der Anfang hat mich überzeugt, ein paar wenige Seiten haben gereicht und ich war schon richtig gespannt auf den Fortgang! Allerdings hatte ich gleichzeitig kleinere Startschwierigkeiten mit dem Schreibstil. Was genau mich irritiert hat, weiß ich selbst nicht, aber mit der Zeit verflog dieses Gefühl sowieso und ich kann es gerade kaum noch erwarten, mich wieder mit meinem Buch in eine Ecke zu verkrümeln, so spannend ist es! Wenn sich nicht noch wirklich etwas um 180 Grad ändert, dann hat dieses Buch schon gute Chancen auf mein den Posten des Lieblingsbuches der Aktion :D.

Und bei euch so?

Samstag, 4. August 2012

Rezension "Dragon Love 3: Rendezvous am Höllentor" (Katie MacAlister)


Dragon Love 3: Rendezvous am Höllentor von Katie MacAlister

Die ersten Worte:
„Überlass einfach alles mir.“
„Große Worte, Ash! So besonders viel ist dir in der jüngsten Vergangenheit nicht gelungen, meinst du nicht auch?“

- Enthält Spoiler zu Band 1 „Feuer und Flamme für diesen Mann“ sowie Band 2 „Manche lieben’s heiß“! -

Inhalt:
Erneut hat Drake Aisling betrogen und diesmal will sie endgültig einen Schlussstrich ziehen! Dazu will sie in London neu beginnen, wo sie bei Nora – ihrer neuen Mentorin – einzieht.
Doch selbst dort lässt der elende Drache sie nicht in Ruhe, denn er taucht bald dort auf um sie zu einem Sippentreffen der grünen Drachen einzuladen, zu welchem sie als offizielle Gefährtin zu erscheinen hat. Das passt Aisling gar nicht, aber der Treueschwur bindet sie und so muss sie ihre Verantwortung gegenüber den Drachen wahrnehmen.
Aber auch andere Probleme sind nicht weit: Nora wird vorläufig verboten, als Mentorin zu fungieren; Jim frisst den Koboldkönig, woraufhin die Kobolde Aislings Leben bedrohen; die roten erklären den grünen Drachen den Krieg und auch sie wollen Aisling ans Leder…
Als Noras Wohnung auch noch niederbrennt, muss Aisling gezwungenermaßen Drakes Angebot annehmen, bei ihm einzuziehen. Schon wieder beginnt sie für Drake dahinzuschmelzen, obwohl er ihr doch das Herz gebrochen hat… Und was zum Teufel wollen der Magier Peter Burke und der Dämonenfürst Ariton jetzt auch noch von ihr?!

Meinung:
Dieser dritte Band setzt allem bisher Dagewesenen noch die Krone auf – es ist echt eine Meisterleistung, sich derart viele Desaster auszudenken, das muss man Katie MacAlister lassen!

Wie immer lässt die Autorin bereits zu Anfang eine wahre Unglücksbombe platzen und ruft so eine Menge an Problemen auf den Plan, bei denen man kaum glaubt, dass sie innerhalb von 300 Seiten überhaupt halbwegs zu lösen sein werden. Und schon kann man sich kaum noch vom Buch lösen, weil man inzwischen richtig sensationsgeil (entschuldigt die Wortwahl) geworden ist und unbedingt wissen will, was Aisling und Jim als nächstes verzapfen und wie sie da wieder rauskommen wollen. Spannung kommt also in jedem Fall wieder auf, die sich von Anfang bis Ende hält. Und Besonders die letzten hundert Seiten waren diesmal an Überraschungsmomenten und Spannung kaum zu überbieten.

Aisling kam mir in diesem Band wieder weniger sprunghaft vor und bei ihrer Beschreibung fällt mir jetzt unwillkürlich naiv-gutgläubig ein – warum ich da nicht früher dran gedacht habe, weiß ich nicht. Tatsächlich ist sie an einigen Stellen wirklich sehr gutgläubig, wenn sie denkt, die Probleme lösen sich von alleine, ohne dass sie sie doch noch einmal einholen. Aber gerade das macht Aisling ja aus, denn genau dadurch verliert sie auch Mut und Durchhaltevermögen nicht, egal was passiert.
Erneut tatkräftig unterstützt wird sie von Jim, der diesmal mit seinem Heißhunger auf Kobolde wirklich Mist gebaut hat. Aber genau dafür liebt man ihn ja – man kann wirklich über beinahe jeden seiner Kommentare herzlich lachen.
Drake ist in diesem Buch nicht mehr gar so undurchsichtig, wie in den Vorgängern und endlich zeichnet sich eine Lösung ohne viel Dramatik und Trennung ab.

Auch durch den knackigen Schreibstil besticht die Autorin, wie schon in den vorherigen Bänden.

Fazit:
Jedem Aisling-Fan ans Herz zu legen: genauso unterhaltsam, lustig und spannend wie die anderen Bände der Reihe! Verschafft einem in jedem Fall schöne Lesestunden.

4,5 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Broschiert: 304 Seiten
Verlag: Lyx (15. Dezember 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802581512
ISBN-13: 978-3802581519
Originaltitel: Light my fire (Aisling Grey)
Preis: 9,95 €
Reihe: Teil 3 von 4 der "Dragon Love"-Reihe
Kaufen bei amazon.de oder thalia.de 

Aus der Reihe "Dragon Love":
  1. Feuer und Flamme für diesen Mann
  2. Manche lieben's heiß
  3. Rendezvous am Höllentor
  4. Höllische Hochzeitsglocken (Abschlussband)
Zur Autorin:
Katie MacAlister begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit einem Sachbuch über Software. Da sie darin jedoch weder witzige Dialoge noch romantische Szenen unterbringen durfte, beschloss sie, von nun an nur noch Liebesromane zu schreiben. Seither sind zahlreiche Romane aus ihrer Feder erschienen, die regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten stürmen.
Katies Webseite: www.katiemacalister.com

Freitag, 3. August 2012

7 Days 7 Books (#3): Leseauswahl

Hallöchen, ihr Lieben!

Sicherlich haben es einige von euch selbst schon entdeckt: vom 06. August bis zum 12. August läuft die dritte Runde der Aktion "7 Days 7 Books", die Melli (Books for all Eternity) und Mandy (Crazy for Books) immer wieder mal veranstalten.
Das ist jetzt bereits die vierte Aktion und ich bin zum dritten mal dabei. Ziel ist es natürlich wie immer, sieben Bücher in sieben Tagen zu lesen. Das habe ich selbst auch noch nie geschafft, also keine Angst: es geht hier viel mehr darum, Spaß am Viel-Lesen zu wecken/haben.
Deshalb gibt es am Ende sogar wieder etwas zu gewinnen, wenn man sich bis zum 04. August bei Mandy oder Melli anmeldet, immer mal Updates postet und mindestens vier Bücher liest. Und 4 ist doch eine erreichbare Anzahl ;). Also probiert es doch selbst mal aus, es macht jedes Mal einen riesigen Spaß!

Natürlich gehört es ja auch zur Aktion, vorher die Bücher auszuwählen und vorzustellen. Die Auswahl macht doch immer beinahe am meisten Spaß, wenn ich ehrlich bin. Es weckt eine ganz kribbelige Vorfreude in mir :). Ja, und das sind sie also, die Bücher, die ich in der kommenden Woche gerne lesen möchte (oder zumindest einige davon):
  1. Dragon Love 4: Höllische Hochzeitsglocken von Katie MacAlister
  2. Im Bann des Drachen von Thea Harrison
  3. Die Mechanik des Herzens von Mathias Malzieu
  4. Seraphina von Rachel Hartman
  5. Silver Dragons 3: Drachen lieben heißer von Katie MacAlister
  6. The Selection von Kiera Cass
  7. The Night Circus von Erin Morgenstern
  8. Wilde Glut von Nalini Singh

"Höllische Hochzeitsglocken" ist dann vorerst der letzte Reread, da ich dann mit der Dragon Love-Reihe durch bin und erstmal genug frische Kandidaten habe, die aufs gelesen werden warten :). Das wird noch mal ein Heidenspaß zu Anfang der Aktion, denn selbst in diesem vierten Band, den ich als leicht schlechter als seine Vorgänger in Erinnerung habe, wird es natürlich wieder höchst chaotisch zugehen!
Danach widme ich mich dann zum größten Teil meinen letzte Woche neu geshoppten Büchern: "Die Mechanik des Herzens", "Im Bann des Drachen", "Seraphina",  "The Selection" und "The Night Circus". Auf sämtliche Schmuckstücke bin ich sehr gespannt, auch wenn ich sie wohl nicht alle lesen werde.
Und dann ist da noch das gestern ganz frisch eingetroffene "Silver Dragons 3: Drachen lieben heißer". Zwar ist die Reihe um die silbernen Drachen von MacAlister nicht ganz so gut, wie die Dragon Love-Reihe, aber jetzt nach dem Reread der Dragon Love-Bände habe ich trotzdem Lust auf ein neues Drachenabenteuer :).
Zu guterletzt als achter Kandidat habe ich noch "Wilde Glut" dazugesetzt, welches ja schon (zu meiner Schande) recht lange auf meinem SuB herumdümpelt, also wird es höchste Zeit, sich dieser Reihe auch mal wieder anzunehmen! Das soll noch eine kleine Alternative sein, falls ich im Urlaub aus irgendwelchen Gründen auf eines der anderen Bücher keine Lust habe :).

Tja, da bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich wirklich höllisch auf die Woche freue!
Aber ich warne euch gleich vor: Ich bin während dem Großteil der Aktion im (internetlosen) Urlaub - da kann ich keine großartigen Updates posten oder viel bei anderen Schmökern, aber das hole ich in jedem Fall alles nach, wenn ich Samstag wieder da bin ;)!
Allen Mitstreitern wünsche ich frohes Lesen und viel Erfolg und Spaß ;).

Dienstag, 31. Juli 2012

Rezension "Dragon Love 2: Manche lieben's heiß" (Katie MacAlister)


Dragon Love 2: Manche lieben’s heiß von Katie MacAlister

Die ersten Worte:
"Man sollte doch meinen, dass in Ungarn das Problem des Passivrauchens bekannt ist, meinst du nicht? Ich habe auf der Fahrt vom Flughafen mindestens dreißig Prozent meiner Lungenkapazität verloren."

- Enthält Spoiler zu Band 1 „Feuer und Flamme für diesen Mann“! -

Inhalt:
Aisling Grey – Hüterin, Gefährten eines Wyvern und Dämonenfürstin – ist mit ihrem Dämonenhund Jim nach Budapest gereist, da dort die KOHTZ stattfindet, eine Konferenz für Mitglieder der Anderswelt. Sie will sich dort unbedingt eine Mentorin suchen, um als Hüterin ausgebildet zu werden.
Doch kaum dort angekommen, reiht sich eine Katastrophe an die nächste: Man versucht ihr gleich am Flughafen das Amulett zu stehlen, welches sie in Budapest übergeben soll. Und dann ist Drake, ihr – angeblicher – Gefährte und Wyvern der grünen Drachen, auch noch dort und bringt ihre komplette Gefühlswelt erneut durcheinander, obwohl sie nichts mehr mit ihm zu tun haben will.
Und genauso chaotisch geht es weiter: nicht nur fällt es ihr als Dämonenfürstin schwer, eine Mentorin zu finden; sondern auch ihre Anwesenheit bei der stattfindenden Friedenskonferenz der Drachen scheint enorm wichtig zu sein (obwohl Drake sie doch einfach nur in Ruhe lassen soll!). Und dann werden auch noch zwei Hüterinnen ermordet und man verdächtigt Aisling, damit zu tun zu haben, so dass sie erneut ermitteln muss, während sie zunehmend die Finger nicht von Drake lassen kann…

Meinung:
Da wo Katie MacAlister und Aisling im vorherigen Band aufgehört haben, machen sie hier direkt weiter. Aisling stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste und wird dabei gewohnt sarkastisch von ihrem Dämon Jim begleitet.

Wegen all der kleinen und großen Bedrängnisse, in die sie gerät, war auch dieser Band der Reihe wieder voll von scheinbar auswegslosen Situationen, durch die sich Aisling trotzdem irgendwie hindurchgeschlagen hat. Das macht einen großen Teil der Spannung aus, denn manchmal sind die mehr oder weniger guten Lösungsansätze doch sehr abenteuerlich.
Die Sache mit dem Mordfall, in den sie verwickelt sein soll, hatten wir allerdings schon im letzten Buch und das sollte lieber nicht zur Gewohnheit für jeden Band werden, denn ein wenig einfallslos wirkte das anfangs schon. Wieder wett mach die Autorin das dadurch, dass sie geschickt bis zum Ende den Verdacht auf alle möglichen Personen fallen lässt – nur nicht auf den, der es dann am Schluss auch war. Dadurch ergeben sich einige unerwartete Wendungen, die wirklich Spannung in die Geschichte bringen.

Aisling selbst ist und bleibt ungeschlagene Chaos-Queen, lässt sich durch nichts entmutigen, kann ihre vorwitzige Klappe einfach nicht halten und macht die Geschichte zusammen mit ihrem Neufundländer Jim wieder genauso witzig, wie man sie aus Band 1 kennt. Diesmal ist sie allerdings noch eine Spur sprunghafter, wenn man mich fragt, und das kann schon mal ein wenig nervig sein, wenn sie sich dadurch noch tiefer reinreitet…
Auch das Hin und Her mit Drake ist hier wieder allgegenwertig: nachdem sie sich am Ende des letzten Bandes von ihm trennt, sind sie nach kaum hundert Seiten schon wieder beinahe zusammen und schwören sich kurz darauf den Treueschwur. Das gab der Geschichte zusätzliche Würze, ist aber so schnell und so früh im Buch nicht zu erwarten gewesen (oder vielleicht doch, denn Aisling ist ja doch sehr unberechenbar, was eigentlich gerade Spaß macht). Jedenfalls wäre das ja auch in Ordnung gewesen, wenn sie im Laufe des Buches nicht schon wieder an ihrem Gefährten zweifeln würde…

Ein Wiedersehen gibt es hier mit René, der ja bereits im ersten Band eine recht wichtige Rolle einnahm und Aisling auch nun wieder zur Seite steht. Zusätzlich führt MacAlister einige neue Figuren ein, die sich wieder aufteilen in die Giftziegen, die Aisling feindlich gesinnt sind, und in Freunde, die uns erhalten bleiben werden. Jeder Nebencharakter trägt zur Geschichte bei und provoziert den ein oder anderen Lacher mit seiner ganz speziellen, durchgeknallten Art.

Katie MacAlisters Schreibstil bleibt locker und angenehm zu lesen, er trägt über die Seiten, wodurch die Bücher sehr unterhaltsam und kurzweilig erscheinen, so dass man seinen Spaß damit haben wird.

Fazit:
Nicht ganz so gut, wie der erste Band, aber immer noch sehr unterhaltsam und humorvoll. Aisling muss sich wieder mit vielen Widrigkeiten herumschlagen und wird dabei tatkräftig vom unvergleichlichen Jim unterstützt. Wer sich ein paar Stunden amüsieren und dabei auch noch ordentlich lachen will, dem kann ich die Bücher nur empfehlen, die definitiv nach der Reihenfolge gelesen werden sollte!

4,5 von 5 Buchwelten. 
Buchinformationen:
Broschiert: 327 Seiten
Verlag: Lyx (15. Juli 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802581504
ISBN-13: 978-3802581502
Originaltitel: Fire me up (Aisling Grey)
Preis: 9,95 €
Reihe: Teil 2 von 4 der "Dragon Love"-Reihe
Kaufen bei amazon.de oder thalia.de 

Aus der Reihe "Dragon Love":
  1. Feuer und Flamme für diesen Mann
  2. Manche lieben's heiß
  3. Rendezvous am Höllentor
  4. Höllische Hochzeitsglocken (Abschlussband)
Zur Autorin:
Katie MacAlister begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit einem Sachbuch über Software. Da sie darin jedoch weder witzige Dialoge noch romantische Szenen unterbringen durfte, beschloss sie, von nun an nur noch Liebesromane zu schreiben. Seither sind zahlreiche Romane aus ihrer Feder erschienen, die regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten stürmen.
Katies Webseite: www.katiemacalister.com

Sonntag, 29. Juli 2012

Regalzuwachs #56: Buchregen

Hallöchen, ihr Lieben!
Ja, ja, wie der Posttitel bereits impliziert, war ich in Berlin ordentlich shoppen. Und zwar nicht nur Klamotten, sondern auch Bücher. Bei Dussmann kann man sich ja auch nur mit neuer Lektüre eindecken - das ist ja unwiderstehlich!
Besonders bei den englischen Büchern habe ich es diesmal etwas übertrieben. Zuallererst habe ich mit meinem Schwesterchen die Friedrichstraße unsicher gemacht und somit bin ich bei Dussmann eingefallen. Dort gab es dann ausschließlich englische Romane auf dem Einkaufszettel zu verzeichnen. Zu allererst habe ich mir "The Selection" von Kiera Cass gegriffen. Es stach mit seinen hellen Farben sowohl auf Buchrücken als auch Cover sofort hervor. Außerdem hatte ich bereits auf irgendeinem englischen Blog davon gelesen und war sehr neugierig. 
"Die for me" von Amy Plum wanderte dann ein Regal weiter in meine Hand und kam erst einmal auf die Vielleicht-Liste, aber meine Schwester hat mir dann bei der späteren Kaufen-oder-nicht-kaufen-das-ist-hier-die-Frage-Diskusion auf den gemütlichen Ledersesseln befohlen, es mitzunehmen.
Nicht viel später sah ich "The Night Circus" von Erin Morgenstern. Das Buch interessiert mich schon länger und eigentlich hatte ich den Kauf des deutschen Exemplares vorgesehen, aber da die englische Ausgabe mit unter 6 € wirklich unschlagbar war, habe ich es eben so mitgenommen...



Tja, danach hieß es dann erstmal stundenlang durch die Hälfte der Klamottenläden der Hauptstadt tingeln, bevor wir dann bei Thalia im Alexa gestrandet sind. Und ich konnte mich einfach nicht zurückhalten...
Durch Zufall entdeckte ich im International Books-Regal "Seraphina" von Rachel Hartman, das mich vom Cover her sofort total angesprochen hat. Auch der Inhalt gefiel mir und nach einer Viertelstunde Probier-Schmökern wusste ich - das muss mit.
Ein deutsches Buch konnte ich mir dann aber doch nicht verkneifen, also habe ich abschließend noch "Im Bann des Drachen" von Thea Harrison auf den Stapel gelegt.
Anschließend stand ich vor den Jugendbüchern und hatte nur noch Geld für ein Exemplar... Und nach unleidlichem Hin und Her ist es "Die Mechanik des Herzens" von Mathias Malzieu geworden (was ja eigentlich gar nicht als Jugendbuch, sondern als Märchen für Erwachsene ausgewiesen ist), weil sowohl Cover als auch Inhalt eine tolle Geschichte versprechen.



Beobachtung/Erkenntnis der Woche
Rereads machen Spaß!
Eigentlich wollte ich ja vergangene Woche nur mal wieder kurz in "Feuer und Flamme für diesen Mann" (Dragon Love 1, Katie MacAlister) hineinschmökern, weil Aisling und Jim ja einfach unschlagbar sind, aber dann bin ich irgendwie daran hängen geblieben und jetzt habe ich mir vorgenommen, die ganze Reihe nochmal zu lesen - mittlerweile bin ich ja schon bei Band 2.
Eigentlich habe ich ja genug ungelesene Bücher, um die ich mich kümmern könnte/möchte/sollte. Ich habe aber festgestellt, dass ich ganz schön viel vergessen habe von der "Dragon Love"-Reihe und daher macht es nochmal genauso viel Spaß, Aisling zu begleiten, wie beim ersten Mal. Diese Reihe ist wirklich MacAlisters Glanzstück, wenn man mich fragt.
Es könnte also passieren, dass ich in nächster Zeit so manches Buch nochmal lese :).


Lieder der Woche
Foxes - Youth (Adventure Club Remix) 

Lana del Rey - Diet Mountain Dew (Demo Version)

Freitag, 27. Juli 2012

Film: John Carter - Zwischen zwei Welten

John Cater - Zwischen zwei Welten
mit Taylor Kitsch, Willem Dafoe und Lynn Collins


Inhalt:
John Carter glaubt, alles schon erlebt, alles schon gesehen zu haben. Doch auf mysteriöse Weise findet er sich plötzlich auf dem Planeten Barsoom wieder. So gerät er in einen Konflikt epischen Ausmaßes zwischen Stämmen und Kulturen, die sich bekriegen und damit ihren eigenen Untergang heraufbeschwören. Von unbekannten Gefahren bedroht und unglaublichen Eindrücken überwältigt, begegnet er auf seiner abenteuerlichen Odyssee durch eine Welt am Rande des Zusammenbruchs dem charismatischen Anführer Tars Tarkas und der schönen, kämpferischen Prinzessin Dejah, die ihn schnell in ihren Bann zieht. Das Überleben der Bewohner von Barsoom liegt in seinen Händen und er muss für den Frieden unter den Völkern kämpfen, um diese Welt vor dem Untergang zu retten.

Meinung:
Ach herjee!
Also dieser Film war einfach nur too much.
Erwartet hatte ich von diesem Film ein bisschen gute Unterhaltung mit Fantasy und Action. Bekommen habe ich das vielleicht sogar, aber einfach absolut überladen und dadurch an einigen Stellen unfreiwillig komisch.
Ich fühle mich bei der Beschreibung dieses Films dazu genötigt, das Wort "abgespaced" zu benutzen. Da wird der gute John mal fix auf den Mars (von den Bewohnern Barsoom genannt) gebeamt und springt und fliegt dort erstmal umher und auf die Nase, weil die neue Schwerkraft den Marsboden für ihn zur Hüpfburg werden lässt. Mit dieser Springerei wird er auch für den Rest des Films nicht mehr aufhören. Da hopst er scheinbar kilometerweit und pflückt mehrfach die fallende Prinzessin vom Himmel - und ich liege am Boden und kugle mich vor lachen, weil das einfach nur ... blöde aussieht ...
Und dann diese komischen - und hässlichen - "Tiere", die sie auf dem Mars haben, die sind einfach etwas zu viel des Guten. Die Idee von den grünen "Ausserirdischen", einem neutralen Stamm auf Barsoom, fand ich derweil ja noch ganz akzeptabel, aber was die beiden gegnerischen Parteien anging, beschränkte man sich wieder ganz langweilig auf die menschliche Spezies mit ein bisschen hübscher Schnörkel-Kriegsbemalung und - was für eine neuartige Idee! - blauem Blut.
Auch sonst war die Welt reichlich pompös mit seltsamen Himmelsgefährten, die mich an Indianerkunst erinnerten, und alles vernichtenden Strahlenwaffen ausgestaltet, während die Landschaft meist ganz trist daherkam.
Allein die Charaktere konnten mich einigermaßen überzeugen, denn John macht da eine ganz anständige und nachvollziehbare Wandlung durch, während er sich verliebt, auch wenn das alles wieder höchst vorhersehbar ist - aber das sei dem Film verziehen.
Recht spannend haben es die Filmmacher auch gemacht, da das Ende mir doch recht gut gefiel und einige Aspekte vom Anfang erst mit der Zeit aufgeklärt werden, wodurch man am Film hängen bleibt und ihn doch bis zum Ende durchhält.
Ein zweites Mal muss ich den Film dann aber doch nicht sehen, denn alles in allem hatte ich da wirklich ein wenig mehr erwartet... Beim nächsten Mal vielleicht ein paar überdrehte Ideen weniger, dann klappt das auch wieder!



Quelle: Filmcover, Inhalt

Dienstag, 24. Juli 2012

Rezension "Dragon Love 1: Feuer und Flamme für diesen Mann" (Katie MacAlister)

Dragon Love 1: Feuer und Flamme für diesen Mann von Katie MacAlister 
 

Die ersten Worte:
„Esling.“
„Nein, Aisling.“
„Ashlee?“
„Aisling. Das ist Irisch.“
Der Mann an der Passkontrolle in Orly blickte mich über den Rand meines Passes misstrauisch an.

Inhalt:
Die Amerikanerin Aisling Grey ist nach Paris gereist, da sie als Kurierin arbeitet und dort ein wertvolles Aquamanile an seinen neuen Besitzer übergeben soll.
Doch als sie dort ankommt, findet sie die Käuferin tot auf. Alles sieht nach einem Ritualmord aus, denn unter der aufgeknüpften Leiche findet Aisling einen Kreis zur Beschwörung von Dämonen. Außerdem trifft sie in der Wohnung auf Drake Vireo, der vorgibt, Mitarbeiter von Interpol zu sein, mit dem aber eindeutig etwas nicht stimmt. Kurz bevor die Polizei auftaucht, verschwindet Drake und stiehlt auch noch das Aquamanile, während Aisling als Mordverdächtige festgenommen wird.
Danach geht es drunter und drüber, denn als sie Nachforschungen anzustellen beginnt, stolpert sie über die Anderswelt – in der Dämonen, Wiccas oder Magier keine Gestalten aus alten Schriften sondern Realität sind. In einem okkulten Laden trifft sie auf Amélie, die ihr eine kleine Einführung gibt: Aisling ist angeblich eine Hüterin und dieser Drake Vireo nicht von Interpol, sondern ein Drache. Für Aisling ist klar, sie muss dem allen auf den Grund gehen, doch leider gerät sie dabei noch in viel größere Schwierigkeiten, denn dieser Drake ist attraktiver, als die Polizei erlaubt und dann beschwört sie auch noch einen frechen Dämon in Hundegestalt, der nur dumme Kommentare abgibt, statt ihr dabei zu helfen, ihre Unschuld zu beweisen.

Meinung:
Katie MacAlister ist bekannt für ihre witzigen Heldinnen – aber in der Dragon Love-Reihe läuft sie zu Hochform auf!

MacAlisters Heldin Aisling schlittert in „Feuer und Flamme für diesen Mann“ wirklich von einer Katastrophe in die nächste und das macht den größten Charme der Geschichte aus. Zum einen hält es die Spannung konstant hoch, da man nie weiß, wie weit sie sich mit ihren Teils dummen Ideen und den blöden Zufällen wohl noch reinreitet. Spannend wird es aber auch dadurch, dass Aisling wirklich bis zum Schluss braucht, um den Mord aufzuklären, der ihr angelastet wird, denn es gibt kaum Beweise, aber keine offensichtlichen Verdächtigen. Alle Beteiligten haben lange Zeit so ihre Geheimnisse und man kann niemals so genau sagen, was als nächstes passiert, wodurch sich wirklich einige überraschende und komische Situationen ergeben.

Aisling ist als Protagonistin einfach unschlagbar. Sie hat wirklich ein Händchen für komplizierte und peinliche Situationen und trotzdem schafft sie es immer, das Gröbste zu verhindern. Klar, manchmal macht sie ausgemachten Blödsinn, aber wenigstens arrangiert sie sich mit den Konsequenzen – die wirklich oft zum schreien komisch sind. Auf ihre eigene Art ist sie wirklich tapfer und sympathisch, man begleitet sie wirklich gerne auf ihrer abenteuerlichen Reise.
Ebenso lieb gewinnt man auch die Nebencharaktere beinahe von Anfang an. Vor allem der Dämonenhund Jim kann zwar seine vorlaute Klappe oft nicht halten, steht Aisling aber auf seine Art in jeder Situation zur Seite. Drake nimmt Aisling so wie sie ist – und manchmal ist sie eben nervig, aber auch er hat seine kleinen Fehlerchen.
Alle Figuren fallen gerade deshalb positiv auf: sie haben alle Ecken und Kanten mit Widererkennungswert.

MacAlister Schreibstil passt zur Geschichte und zur Heldin, er ist locker und unterhaltsam. Mit ihrer Art von Situationskomik und Witz trifft sie in diesem Buch genau meinen Geschmack.

Fazit:
Ein komisches fantastisches Erlebnis mit einer sympathischen Heldin und insgesamt sehr liebenswerten Charaktern. „Feuer und Flamme für diesen Mann“ bietet ein witziges und kurzweiliges Lesevergnügen, dass ich jedem nur ans Herz legen kann.

 4,5 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Lyx (15. Februar 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802581490
ISBN-13: 978-3802581496
Originaltitel: You slay me Preis: 9,95 €
Reihe: Band 1 von 4 der Dragon Love-Reihe
Leseprobe
Kaufen bei amazon.de oder thalia.de

Aus der Reihe "Dragon Love":
  1. Feuer und Flamme für diesen Mann
  2. Manche lieben's heiß
  3. Rendezvous am Höllentor
  4. Höllische Hochzeitsglocken (Abschlussband)
Zur Autorin:
Katie MacAlister begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit einem Sachbuch über Software. Da sie darin jedoch weder witzige Dialoge noch romantische Szenen unterbringen durfte, beschloss sie, von nun an nur noch Liebesromane zu schreiben. Seither sind zahlreiche Romane aus ihrer Feder erschienen, die regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten stürmen.
Katies Webseite: www.katiemacalister.com

Sonntag, 22. Juli 2012

(Kein) Regalzuwachs #55: Aus alt mach neu

Hallöchen, ihr Lieben!

Neuzugänge habe ich heute keine vorzustellen. Klar, in den letzten Monaten gab es davon auf jeden Fall ein paar, aber ich bin jetzt 1.) zu faul, die alle rauszusuchen und 2.) würde ich wahrscheinlich trotzdem ein oder zwei Exemplare vergessen.
Wenn euch interessiert, was es so Ungelesenes bei mir im Regal gibt, dann schaut bei Ungelesene Bücher vorbei, die SuB-Liste habe ich aktualisiert. Alle anderen Seiten habe ich inzwischen ebenso erneuert, damit hier endlich mal wieder ein Tick Aktualität eingekehrt ;D.

Auch sonst sind mir in den letzten Sekunden/Stunden/Tagen mal wieder ein paar Kleinigkeiten eingefallen, die anders werden sollen, wenn ich diesmal hoffentlich ohne weitere monatelange Unterbrechungen in die Bloggerwelt zurückkehre ;).
Wie ihr seht, habe ich schonmal an meinem Header rumgebastelt, denn an dem Alten hatte ich mich definitiv sattgesehen. Ganz zufrieden bin ich zwar immer noch nicht, aber so gefällt es mir schon mal viel besser. Und eine schöne Alternative für Picnik als Online-Bildbearbeitung habe ich dafür in den letzten Tagen auch aufgetrieben. Lief ja alles wie am Schnürchen :).
Außerdem wird es hier in Zukunft wohl ein paar mehr Filmreviews geben, weil ich in letzter Zeit Filme kosumiere wie Kettenraucher Zigaretten und ein paar davon möchte ich dann einfach mal hier kurz besprechen. Und in Zukunft gibt es wohl auch jeden Sonntag die Lieder der Woche, weil ich definitiv unter zwanghaftem Mitteilungs-Syndrom leide... Aber wahrscheinlich würde es diesen Blog sonst auch nicht geben ;).

Nächste Woche habe ich dann auch wieder Regalzuwachs zu zeigen, das verspreche ich euch ;). Anfang der Woche mache ich nämlich mit meiner süßen Schwester Kurzurlaub in Berlin und da wird wohl der ein oder andere Buchladen dran glauben müssen (natürlich kein Vergleich zu dem Shopping-Horror den meine Schwester dank chronisch leerem Kleiderschrank plant...).

Beobachtung/Erkenntnis der Woche (oder eher des Monats)
In den letzten Wochen beobachte ich an mir ein Phänomen, dass mir wirklich tierisch auf den Keks geht.
Kennt ihr das: man hat frei. Frei. Wie in "Freizeit". Nebenher kaum Verpflichtungen, nichts zu tun, keinen Stress, keine nervigen Termine oder Ähnliches. Also könnte man folgerichtig sagen, man hat jetzt Zeit für ganz viele tolle Dinge, wie zum Beispiel dazu, dem Hobby zu fröhnen oder pemanent bei Freunden rumzuhängen.
Pustekuchen.
Stattdessen schafft man noch weniger, als in Zeiten des größten Stresses. Statt von früh bis spät zu lesen, Filme zu schauen oder was auch immer zu tun, sitzt man da und weiß nichts mit sich anzufangen. Auf nichts hat man Lust, zu nichts kann man sich aufraffen...
Und das habe ich auch erst überwunden, seitdem ich mich wieder mit dem Weckerfluch belegt habe und somit allerspätestens gegen 10 Uhr aufstehe, statt zwischen 12 und 13 Uhr. Außerdem zwinge ich mich dazu, mehr im Haushalt zu machen (meine Mutter ergeht sich seither in Spekulationen, welche Krankheit ich mir eingefangen habe, dass ich freiwillig so viel mache *lach*) und nicht immer nur auf der faulen Haut zu liegen.
Und vor diesem Hintergrund muss ich doch fast sagen, ich freue mich darauf, ab Oktober wieder was zu tun zu haben (wenn ich dann hoffentlich mit dem Studium beginne). Da wird es dann zwangsläufig wieder einen festen Tageszeitplan und Stress geben. Familie und Freunde werden wohl doch recht haben, wenn sie mir immer weissagen, ich würde nur unter Druck effizient arbeiten... Vielleicht sollte ich auf sie hören ;).

Lieder der Woche
Florence and the Machine - Cosmic Love (Seven Lions Remix)
 

Paper Crows - Gone
 

Samstag, 21. Juli 2012

Rezension "Daughter of the Flames" (Zoe Marriott)

Daughter of the Flames von Zoe Marriott

Die ersten Worte:
The screaming woke Surya. Her eyes flicked open and she was out of bed, flinging back the furs and reaching for her robes, before her mind had even registered the noise.

Inhalt:
Die 15-jährige Zira wird in einem Tempel hoch oben im Gebirge von Ruan als Kämpferin ausgebildet. Sie ist ein Waisenkind; an ihre Familie, die in einem Feuer starb, kann sie sich nicht erinnern.
Eines Tages nimmt ihre Ziehmutter Surya, eine hochrangige Tempelfrau, sie mit in die Stadt Mesgao, wo Zira durch Zufall den Lord Sorin Mesgao kennen lernt. Sie rettet ihm das Leben und ist von sich selbst schockiert, denn der Lord ist ein Sedorne und gehört somit einem Volk an, dass sie eigentlich hassen sollte. Die Sedorne kamen vor Jahren wie ein Fluch über Ruan, rissen das Land an sich und herrschen nun unbarmherzig und brutal über das Land. Doch Sorin scheint anders zu sein, das spürt Zira sofort.
Zurück im Tempel greifen kurze Zeit später Leute des Königs an und die Bewohner des Tempels flüchten sich in den Schrein, der für Eindringlinge unerreichbar ist. Doch bevor auch Surya und Zira es in den Schrein schaffen können, wird Surya schwer verletzt und stirbt im Schrein in Ziras Armen.
Zira ist verzweifelt, denn nun hat sie auch das letzte Stück Familie verloren, doch ihre Göttin schenkt ihr in dieser Nacht ihre Erinnerungen zurück: Zira ist eigentlich Zahira Elfenesh und die letzte Reia Ruans – die rechtmäßige Königin des Landes. Sie weiß, sie muss nun ihre Leute in Sicherheit bringen und Ruan befreien. Doch dazu braucht sie Hilfe, die sie bei Sorin zu finden hofft…

Meinung:
Ähnlich wie „Eona“ von Alison Goodman, konnte mich auch „Daughter of the Flames“ völlig begeistern. Beide Bücher beschäftigen sich mit Fantasiewelten, die alten asiatischen Kulturen ähneln und warten mit einer starken und mutigen Heldin auf, die einen sofort in ihren Bann schlägt.

Marriott hat hier eine dichte eigene Welt geschaffen, die durch die zahlreichen Beschreibungen von Anfang an sehr echt auf mich wirkte. Schon durch die Religion und den Glauben an ihre Göttin wirken Zira und ihre Freunde sehr lebendig und natürlich und in „Daughter of the Flames“ ist diese Gottheit viel weniger abstrakt, als in anderen Büchern. Sie tritt tatsächlich in Erscheinung und das macht die Religion im Buch noch sehr viel glaubhafter. Auch sonst lässt die Autorin eine komplexe Welt entstehen, deren Struktur sie bereits in der ersten Hälfte des Buches klar herüberbringt. Dadurch fühlt man sich sofort zu Hause in Ruan und versteht auch Ziras unbändigen Wunsch, ihr Reich von König Abheron zu befreien.

Zira ist eine sehr starke und bewundernswerte Heldin, in die ich mich vom ersten Moment an sehr gut hineinversetzen konnte. Für ihr Alter doch schon sehr erwachsen, zeigt sie sich selbstbewusst und mutig, auch wenn sie damit zu kämpfen hat, dass anfangs Zira und Zahira wie getrennte Wesen wirken und sie kaum noch weiß, wer oder was sie eigentlich ist. Für ihr Land möchte sie eine Hoffnung sein und nimmt sich dafür auch selbst zurück, stellt das Wohl Anderer vor ihr eigenes. Sie findet ihren Weg und entwickelt sich weiter; es macht Spaß, sie dabei zu begleiten.

Der Spannungsbogen wird von Anfang bis Ende gehalten. Die Geschichte macht immer wieder kleinere Zeitsprünge, so dass keine Langweile aufkommt. Die Autorin beschränkt sich auf Szenen, die für den Fortgang der Story bedeutsam sind, statt das Buch durch Lückenfüller langatmig werden zu lassen. Durch einige wenige Einschübe aus der Sicht von König Abheron wird auch die Gegenseite beleuchtet und die Spannung dadurch erhöht, dass man miterlebt, wie die Gefahr für Zira und ihre Freunde immer größer wird.
Auch die Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz, denn was Anfangs noch wie eine Zweckallianz zwischen Zira und Sorin erscheinen mag, wird schon bald zu gegenseitiger Freundschaft und Liebe, die den beiden schließlich zu einem Sieg verhilft, auch wenn auf dem Weg dorthin viele Verluste und Niederlagen auf das Paar warten.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, Marriott gibt dadurch sowohl Einblicke in Ziras Inneres als auch detailreiche Beschreibungen ihrer Umgebung zum besten und konnte mich überzeugen. Trotzdem ist das Englisch an einigen Stellen nicht das Einfachste, da man mit vielen Eigennamen jonglieren muss. Hat man sich aber erst einmal eingelesen, dann fällt das nicht mehr schwer.

Fazit:
Die schillernde Geschichte einer starken und mutigen Heldin, die plötzlich zur Königin über ein ganzes Land wird und sich bewusst werden muss, wer und was sie sein will. Mit bunten Beschreibungen und einem spannenden Verlauf erzählt Marriott von Intrigen, Freundschaft, Liebe und dem Wunsch nach Frieden und Gleichheit.
Absolut empfehlenswert!

 5 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Taschenbuch: 364 Seiten
Verlag: Walker Books 
Sprache: Englisch
ISBN: 978-1406308617
Preis: 11,41 €
Reihe: Einzelband
Kaufen bei amazon.de

Zur Autorin:
Zoe Marriott is the author of the fantasy novel The Swan Kingdom; Daughter of the Flames is her second published book. She works as a civil servant and in her spare time likes to paint, hike and read. She lives in north-east Lincolnshire and has two cats named Echo and Hero. 

Quelle: Autorin, Cover

Donnerstag, 19. Juli 2012

Da war ja noch was...

Hallöchen, ihr Lieben!
Ja, so sieht ein Blog aus, der stark vernachlässigt wird. Meine Herren...

In den letzten Tagen/Wochen/Monaten war aber auch wirklich nichts los bei mir in Sachen lesen oder Internet.
Zuerst das Abi (übrigens bestanden mit einem endgültigen Schnitt von 1,5), dann so viel Freizeit, dass ich nichts gemacht habe, außer schlafen, dann war ich im Urlaub, wurde 18 Jahre alt, wurde aus der Schule entlassen, schrieb Unibewerbungen und bin hier und dort in der Welt herumgetingelt, aber gelesen hab ich nichts. Erst gestern hab ich das erste Buch seit Wochen beendet und hoffe, somit hier endlich wieder ordentlich einsteigen zu können und wenn es erstmal nur ein oder zwei Posts pro Woche sind.
Es gibt in nächster Zeit immer noch viel zu tun, denn die Familie will besucht werden, es muss ein Zimmer in WG oder Wohnheim gefunden werden, wenn ich meine Unizulassung habe, Bafög will beantragt werden (Wenn ich dran denke, wird mir richtig schlecht) und schließlich geht dann die Umzieherei los und das Studium hinterher auch noch.
Insgesamt vermisse ich das Bloggerleben aber schon sehr, ich bin gar nicht mehr auf dem neusten Stand, hab keine Ahnung von den neuesten Neuigkeiten oder Novitäten und habe überhaupt keinen Plan von nichts mehr, weil ich schon ewig keine Blogrunde mehr gemacht habe *lach*.

Derweil hat Blogger schon wieder neue Elemente eingebaut, mit denen ich mich wieder anfreunden muss (Warum wird die Anzahl der Kommentare unter den Posts nicht mehr angezeigt?) und ich bin völlig aus der Übung, was das Schreiben angeht (War das Rezension schreiben schon immer so umständlich?).

Jetzt jedenfalls werde ich erstmal eine schöne Runde durch meinen Blogreader drehen und dann schauen wir mal, was in nächster Zeit so auf uns zukommt, wenn ich dann so langsam mal den Blog aktualisiere usw. ;).


Samstag, 2. Juni 2012

Rezension "Radieschen von Unten" (Kim Fupz Aakeson und Kamila Slocinska)


Radieschen von Unten von Kim Fupz Aakeson und Kamila Slocinska

Die ersten Worte:
Folgendes weiß jeder über den Bestatter in dem Bestattungsinstitut neben dem Supermarkt: Der Bestatter tut, was Bestatter so tun, er kümmert sich um die Toten.

Inhalt:
Der Bestatter lebt ein scheinbar ganz normales Leben. In seinem Beruf kümmert er sich um die Toten, danach geht er nach Hause, schaut fern und isst gemütlich zu Abend. Jeder Tag läuft gleich ab. Und er kann mit den Toten sprechen. Manchmal führt er mit ihnen sehr angenehme Gespräche, ein andermal können sie aber auch sehr anstrengend sein. Als eine junge Frau ihm schließlich erzählt, dass sie noch so viele Ziele, Träume und Möglichkeiten im Leben hatte, die ihr der plötzliche Tod nun genommen hat, weiß der Bestatter nicht, wie er ihr antworten soll. Doch er kann ihr darüber hinweghelfen, indem er sich zusammen mit ihr die Vorstellung eines phantasivollen Paradieses ausdenkt. Und danach gerät er ernsthaft ins Grübeln: Hat er selbst alles erlebt, was es zu erleben gab? Gibt es das Paradies nun wirklich?

Meinung:
„Radieschen von unten“ ist eine schöne kleine Geschichte, die unterstützt durch die vielen ausdrucksstarken untermalenden Zeichnungen, zum Nachdenken anregt.
Sicherlich ist das Buch sowohl für Erwachsene als auch für Kinder interessant. Das Buch geht mit dem Thema Tod offen um, es lässt den Toten ihre Persönlichkeit, nimmt mit phantasievollen Elementen ein wenig die Angst vor dem Tod, vermittelt aber auch, dass er ein Teil des Lebens und ein endgültiger Schlussstrich ist.
Mit seinem einfachen und leichten Schreibstil erscheint es zunächst, als verstecke sich nichts tiefgründigeres hinter der Geschichte, aber schlägt man dann die letzte Seite um, dann beginnt man – ganz ähnlich wie der Bestatter – selbst damit, ein bisschen nachzugrübeln. Und dann fiel mir persönlich auf, dass das Buch sich mit einem Grundproblem beschäftigt, dass wir wohl alle kennen: wir sitzen scheinbar in unserem eintönigen Alltag fest und übersehen dabei, dass wir gerade darin alle unser eigenes kleines Paradies mit unzähligen Möglichkeiten gefunden haben.
Uns fehlt einfach nur der Blick für die kleinen Dinge im Leben, denn man neigt dazu, diese zu unterschätzen oder zu übersehen. Zusammen mit dem Bestatter entdeckt man, dass es tausend kleine Dinge gibt, die unser Leben bereichern könnten, die wir gar nicht wahrnehmen und das in kleinen Gesten manchmal sehr viel mehr liegt, als man denken mag.
Als ich das Buch zuschlug, fragte ich mich zuerst: Was würde ich erzählen, wenn ich als totes Mädchen mit dem Bestatter reden würde? Welche Chancen hätte ich verpasst, was hätte ich erreicht? Und der Schluss daraus blieb letztendlich, dass man das Leben solange genießen sollte, wie man kann, denn wir brauchen kein Paradies nach dem Tod, wenn wir erkennen, dass wir bereits im Hier und Jetzt ein Paradies vor der Nase haben!

Fazit:
Eine schöne Geschichte, die zum Nachdenken bewegt; dazu aufruft, dass Leben zu genießen und aufzeigt, dass unsere Umwelt unser ganz eigenes Paradies sein kann, wenn wir genau hinschauen.

 4 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
Verlag: mixtvision; Auflage: 1 (1. Juni 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939435511
ISBN-13: 978-3939435518
Preis: 13,90 €
Kaufen bei amazon.de oder thalia.de

Zu den Autoren:
Kim Fupz Aakeson, geboren 1958, arbeitete lange als Illustrator und Comiczeichner, bevor er sich dem Schreiben von Büchern und Drehbüchern widmete. Bisher sind von ihm rund 40 Titel erschienen. Er wurde mehrfach für seine Werke ausgezeichnet.
Kamila Slocinska, geboren 1981 in Warschau, machte 2009 ihren Abschluss an der Danish School of Design und lebt und arbeitet in Dänemark. Radieschen von unten ist ihr Debüt als Kinderbuch-Illustratorin. Sie wurde für den White Ravens Katalog 2012 ausgewählt.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Rezension "Lions 1: Hitze der Nacht" (G. A. Aiken)


Lions 1: Hitze der Nacht von G. A. Aiken

Die ersten Worte:
"Der Leichnam wurde gestern Nacht entdeckt."
Mace Llewellyn schaute den Polizeiaktivitäten zu, die vor dem Haus seines Rudels vor sich gingen.

Inhalt:
Mace Llewellyn hat gerade seinen Dienst bei einer Spezialeinheit der US Navy beendet und kehrt in seine Heimatstadt New York und zu seinem Löwenrudel zurück, denn er ist ein Gestaltwandler. Er hat zwei Ziele: er will mit seinem Freund, dem Wolf Smitty ein Geschäft gründen und er will Desiree MacDermont wiederfinden, in die er schon seit der neunten Klasse verliebt ist und zwanzig Jahre nicht gesehen hat. Schwer fällt ihm dies nicht, denn als er das Haus erreicht, in dem seine verhasste Schwester lebt, steht Dez vor ihm. Inzwischen ist sie ein Cop und untersucht den Mordfall an einem Rudelgefährten. In den folgenden Tagen weicht Mace nicht von ihrer Seite, denn auch wenn Dez sich zunächst sträubt, verbindet die beiden schon bald eine innige Leidenschaft…

Brendon Shaw findet sich fiebernd im Krankenhaus wieder, nachdem er von korrupten Gestaltwandlern übel zugerichtet wurde. An seinem Bett wacht Rhonda Lee Reed, eine Wölfin. Auf der Stelle fühlt sich Brendon von ihr angezogen, doch Ronnie nimmt das nicht weiter ernst, da das Fieber Brendon anscheinend ein wenig wirr macht. Als dann aber seltsame Typen im Krankenhaus auftauchen und es scheinbar auf den Löwen abgesehen haben, bringt sie ihn in Sicherheit. Da beschließt er, sie für sich zu gewinnen, auch wenn Ronnie sich so ganz und gar nicht an einen Mann binden will. Und schon gar nicht an einen Löwen…

Meinung:
„Lions 1: Hitze der Nacht“ war eine kurzweilige, witzige und erotische Lektüre, die mich abermals daran erinnert hat, warum ich Gestaltwandlergeschichten besonders mag.
Man sollte allerdings nicht zuviel erwarten, denn auf den jeweils ca. 250 Seiten, die die Geschichten umfassen, spielt vor allem die Erotik eine hervorgehobene Rolle. Die Geschichte dahinter ist vor allem in der zweiten Kurzgeschichte um Brendon und Ronnie eher schmückendes Beiwerk, was sehr schade ist, da sie sehr viel unausgeschöpftes Potential enthalten.

Trotzdem konnte mich das Buch mit seinem lockerleichten, angenehm zu lesenden Schreibstil prima unterhalten, da es Spannung aufbaute und diese auch halten konnte. Zwischen beiden Paaren gibt es von Anfang bis Ende gewisse Spannungen, die ihre Beziehung in jedem Fall verkomplizieren. Diese entladen sich dann in oft in einem witzigen Schlagabtausch. Obwohl man natürlich genau weiß, dass ein Happy End vorprogrammiert ist, wartet man gespannt darauf, wie die Probleme gelöst werden. Nebenher werden dann noch ein Mordfall und ein böser Verdacht ausgeräumt, was die Spannung zusätzlich erhöht hat.

Sehr liebenswert machte die Hauptcharaktere vor allem ihre jeweilige Beziehung zu ihren Familien. Aiken scheint dazu zu neigen, all ihren Gestaltwandlern eine Hassliebe zu ihren Verwandten aufzubürden. Teilweise wirkte das auf mich leicht übertrieben, aber es brachte auch viel Zündstoff und Humor in die Geschichten, denn Rudel oder Meute können schon unheimlich anstrengend sein, wie es scheint.
Auch sonst erhält jede Hauptfigur ihre ganz eigenen Züge, die sie zu individuellen und interessanten Personen machen. Vor allem die (typische) besitzergreifende Art der Gestaltwandler machten sie zusätzlich sympatisch.

Während die Protagonisten also einen gewissen Tiefgang erhielten, blieben die meisten Nebencharaktere eher blass. Natürlich ist dafür in Kurzgeschichten nicht allzu viel Platz, aber da viele von ihnen in beiden Geschichten Auftritte haben, hätte hier ein wenig mehr rüberkommen können. Man wird hier mit sehr interessanten Charakterzügen geködert, aber ausgebaut werden sie kaum. Aber schließlich soll man ja auch die kommenden Bücher lesen, die sich mit den wichtigsten Nebencharakteren dann näher beschäftigen.

Fazit:
Erwartet man nicht zu viel von der Geschichte und fühlt sich mit sympathischen (Gestaltwandler-)Charakteren, viel Erotik und einer interessanten Nebenhandlung gut beraten, dann macht man hier auf keinen Fall etwas falsch.

 3,5 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (Dezember 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492268315
ISBN-13: 978-3492268318
Originaltitel: The Mane
Preis: 9,99 €
Reihe: 1 von bisher 3 der "Lions"-Reihe
Kaufen bei amazon.de oder thalia.de

Aus der Reihe "Lions":
  1. Lions 1: Hitze der Nacht
  2. Lions 2: Feuriger Instinkt
  3. Lions 3: Leichte Beute
  4. Lions 4: Wilde Begierde
Zur Autorin:
G. A. Aiken ist die New-York-Times-Bestsellerautorin der erfolgreichen Serie um die Drachenwandler. Sie lebt an der Westküste der USA und verbringt ihre Zeit meist mit Schreiben und dem Versuch, ihren Hund daran zu hindern, sich von der Leine loszureißen. Beim Piper Verlag veröffentlicht G. A. Aiken neben ihrer Drachenwandler-Saga außerdem die Werlöwen-Reihe»Lions« sowie die Werwolf-Serie »Wolf Diaries«.
Website der Autorin: www.gaaiken.com

Dienstag, 1. Mai 2012

Die kleinen Momente des Lebens...

Hallöchen, ihr Lieben!
Ich bin im Himmel, definitiv!

Nach der Matheprüfung habe ich letzten Freitag einfach mal beschlossen, den Schulkram mal für ein paar Tage beiseite zu legen. Da lag es natürlich nahe, sich mal wieder einem Buch zu widmen. Und neben ein paar Treffen mit Freunden und dem gestrigen Tanz in den Mai habe ich also mal nichts, aber auch rein gar nichts anderes gemacht als lesen.
Demzufolge habe ich auch einiges geschafft: Band 2 bis 5 der "Stadt der Finsternis"-Reihe von Ilona Andrews habe ich in den vergangenen 4 Tagen restlos durchgeschmökert und es war einfach nur toll! Man möchte nicht denken, wie man das lesen und abtauchen in andere Welten vermisst! Jedenfalls hat mich die Reihe vollkommen mitgerissen und ich war heilfroh, dass ich Band 3 bis 5 die Tage auf einem Flohmarkt spottbillig erstanden habe, so dass ich mein Lesevergnügen nicht unterbrechen musste.

Und diese Aktion hat jetzt Konsequenzen:
  1. Es kommen wieder mal Rezensionen auf euch zu. Oder zumindest hoffe ich das. Da ich die Romane wirklich in einem Rutsch und hintereinander weg durchgelesen habe, werde ich mich mit dem Inhalt bestimmt ganz schön verzetteln, aber ich werd mich schon durchkämpfen ;D.
  2. Ich befinde mich zeitgleich in Himmel und Hölle! Anders als himmlisch kann man diese Reihe wohl nicht nennen, so wahnsinnig begeistert, wie ich von ihr war... Aber: Vor einer ganzen Weile hatte Ilona Andrews ja bereits verkündet, dass der nächste Roman der Reihe auf englisch erst im Februar 2013 erscheinen wird. Ob ich das Warten aushalte, ist mir momentan schleierhaft. So eine Frechheit, einen mit so einer verdammt tollen Reihe zu ködern, die sich von Band zu Band steigert und dann die Leser so unverschämt lange warten lassen! Ehe der Roman Deutsch erscheint haben wir es garantiert Ende 2013/Anfang 2014! Hilfe!
  3. Früher oder später muss ich trotz allem zu meinen Prüfungsheftern zurückkehren... Allerspätestens dieses Wochenende ist Schluss mit meinem selbstgenehmigten Urlaub nach den schriftlichen Prüfungen. Ach ja: Mathe schriftlich lief überraschend gut - naja, "gut" ist vielleicht ein bisschen stark, aber schlecht war es auch nicht... Jetzt kann ich mir jedenfalls langsam sicher sein, dass ich das Abitur schon irgendwie schaffen werde (da spricht der ewige Optimist aus mir!). Nein, Scherz beiseite, ich bin momentan recht zuversichtlich, auch wenn bis Ende Mai noch viel Arbeit auf mich wartet.
  4. Vor der Rückkehr in die Lern-Realität will ich mehr! Auch wenn ich nach dieser süchtig machenden Reihe noch gar keine richtige Lust habe, von jemand anderem als Kate Daniels zu lesen! Nur mal so aus Neugier: kennt irgendjemand Bücher/Reihen, die ähnlich klasse sind, wie die Stadt der Finsternis-/Kate Daniels Romane?

Na dann, ich gehe jetzt mal in meinem Bücherregal nach einem neuen Buch stöbern ;).
Euch auch noch frohes Lesen!

Sonntag, 22. April 2012

Regalzuwachs #54: Leben und Überleben.

Hallöchen, ihr Lieben!
Ja, mich gibt es noch - tatsächlich!

Über einen Monat ist es jetzt her, dass ich mich hier mal bemerkbar machte, aber zu erzählen gab es sowieso recht wenig.
Ein einziges Buch ist in dieser Zeit bei mir angekommen, und zwar eines, dass ich getauscht habe. Und das ist "Das verbotene Eden: David und Juna" von Thomas Thiemeyer. Die ersten 40 Seiten habe ich doch auch tatsächlich schonmal angelesen und damit nach mehr als 6 Wochen absoluter Leseabstinenz eigentlich wieder Blut geleckt. Nur leider wird mir das nicht helfen, denn die Lernerei hat nun mal Vorrang.

Auch im kommenden Monat wird es hier wohl noch ruhig bleiben, aber gemeldet haben wollte ich mich trotzdem zwischendrin mal.
Die Hälfte meiner Prüfungen habe ich in der letzten Woche hinter mich gebracht. Die Resultate der schriftlichen Prüfungen Deutsch und Englisch werden jetzt bis zum 05. Juni auf sich warten lassen, in der mündlichen Englischprüfung habe ich erfreulicherweise volle Punktzahl abgeräumt. Die Punkte gehen in das Ergebnis der schriftlichen Prüfung zusätzlich ein und haben mir schonmal einen kleinen netten Vorsprung verschafft. Den werde ich aber auch brauchen, denn leider hat es das Kultusministerium wieder etwas sehr gut gemeint mit uns... (Vorsicht, Ironie!).
Jetzt fehlen noch meine Sorgenkinder Mathe schriftlich und Russisch mündlich. Und den Lernmarathon für Geschichte mündlich... - daran will ich gar nicht denken, muss ich aber langsam!

Die eigentlich versprochenen Rezensionen werde ich wohl eher nicht mehr nachreichen. Keine einzige davon ist geschrieben, Notizen habe ich auch keine dazu gemacht und mein Gedächtnis ist mit dem Prüfungsstoff mehr als ausgelastet.
Wenn es wieder ruhiger wird, vielleicht reiche ich dann die eine oder andere Kurzmeinung nach, mal sehen, was sich da dann noch machen lässt ;).

Mehr kann ich euch momentan einfach nicht versprechen, außer: Ich komme wieder! Ich vermisse das Schreiben und Bloggen total und werde euch auf jeden Fall erhalten bleiben, auch wenn mein Blog momentan eine wahre Durststrecke durchleiden muss *lach*.
Wir sehen uns, vielleicht erst in gut einem Monat, vielleicht eher. Wer weiß ;).

Mittwoch, 21. März 2012

Leipziger Buchmesse 2012

Hallöchen, ihr Lieben!
Ja, ich kam vorher diesmal gar nicht zu Vorfreude-Bekundungen, aber ich war auch dieses Jahr - nun zum sechsten Mal in Folge - auf der Buchmesse in Leipzig zugegen. Ohne ist das Jahr ja nun schon lange nicht mehr komplett... ;)
Es war mir erst zwei Wochen vorher so recht bewusst geworden, dass die Buchmesse überhaupt ansteht. Momentan fliegt sie Zeit wirklich dahin. Ein Fingerschnips und schon ist eine Woche rum... echt Wahnsinn, momentan.


Aber jetzt zur Buchmesse:
Nachdem wir (meine Freundin und ich) erstmal eine Dreiviertelstunde im Stau standen, war leider nicht viel los mit pünktlich sein. Also verpassten wir dieses Jahr leider die Eröffnung, da wir erst gegen 10.30 Uhr dort waren (die Messe öffnet 10 Uhr). Aber auch nicht so schlimm.
Als wird dann endlich dort waren, stürzten wir uns auf uns Büchergetümmel - zuallererst war natürlich Halle 2 dran, wo ich zwischen Mangas und Jungend- und Fantasyliteratur im siebten Himmel schwebte. Signierstunden haben wir uns dieses Jahr gespart, da leider keine für uns interessanten Autoren/innen anwesend waren, deren Signum wir uns in den vergangenen Jahren nicht schon besorgt hatten. Auch war ich nach den Highlights des vorigen Jahres fast etwas enttäuscht, dass kein Fantasyautor aus dem Ausland da war, den wir unbedingt sehen wollten.

Trotzdem war es natürlich wieder wahnsinnig schön. Die Atmosphäre ist einfach schonmal unheimlich toll und außerdem haben wir wieder Einiges an neuem Lesematerial gesichtet und ein wenig davon auch mitgenommen. Meine Wunschliste ist jetzt wiedermal um gefühlte hundert Bücher reicher, aber was soll's, das ist ja gerade das Schöne :).
Anschließend haben wir uns auch in Ruhe in den anderen Hallen umgesehen und saßen einige Zeit in der Sonne und haben Wärme und die wahnsinnig tollen Kostüme der Cosplayer genossen. Es ist einfach jedes Jahr wieder begeisternd, wie viel Mühe sich die Cosplayer geben!

Nach der "Sichtung" aller potentiellen Kaufanwärter ging es dann zurück in Halle 2 und dort habe ich dann mein Geld auf den Kopf gehauen:



Und weil ich gerade so schön im Kaufrausch war, ist mir dann irgendwie entfallen, das ich ja Black Bird 10 eigentlich schon im Regal stehen habe *seufz*. Mein Hirn gleicht wirklich einem Schweizer Käse. Jetzt habe ich Band 10 also doppelt. Wer also Interesse am nun doppelten Exemplar - ungelesen und neu! - hat, der kann sich gerne melden und mir das Schätzchen abnehmen.
In diesem Rahmen habe ich vorhin auch die Heimatlosen Bücher, meine Verkauf- und Tauschecke, aktualisiert :).

Glücklich und zufrieden (den Doppelkauf, über den ich mich auch irgendwie dank all der Glücksgefühle nicht ärgern konnte, bemerkte ich erst am nächsten Morgen) stiegen wir dann gegen 17 Uhr zurück ins Auto und machten uns auf Richtung Heimat - dann auch ohne Stau, so dass wir Abends noch in Ruhe in unseren neuen Schätzchen schmökern konnten.

Damit verabschiede ich mich mal wieder auf unbestimmte Zeit, denn gelesen habe ich dank andauerndem Klausuren- und Abistress bis auf Black Bird 11 bis 13 leider immer noch nichts... 
Quelle: Banner BM

Sonntag, 11. März 2012

In der Ruhe liegt die Kraft...

Hallöchen, ihr Lieben!
Tut mir wirklich Leid, dass hier momentan nichts los ist.
Der März wird wohl auch weiterhin ein stiller Monat bleiben, zumindest aber in den kommenden 7 Tagen braucht ihr hier nicht mit Neuerungen rechnen. Ich stecke irgendwo zwischen Klausurenstress und Abivorbereitung, dieses Wochenende habe ich mich mit den Literaturepochen Aufklärung und Strum und Drang herumgeschlagen und endlich mein Referat ausgearbeitet.
Seit zwei Wochen habe ich kein Buch mehr angefasst, es fehlt mir wirklich! Aber ich habe einfach keine Zeit und da muss das Schmökern leider zurückstecken. Und zum Rezensionen schreiben komme ich auch nicht... Der Computer geht eigentlich nur noch für Recherchen und Hausaufgaben an.
Egal, Jammerei hilft auch nicht. In der Ruhe liegt eben die Kraft *lach*.
Wir sehen uns dann jedenfalls, wenn ich das gröbste vorerst überstanden habe und die meisten Klausuren geschrieben sind :).
Ich wünsche euch derweile noch eine schöne, lesereiche Zeit!

Mittwoch, 7. März 2012

Rezension „Dark Love“ (Lia Habel)


Dark Love von Lia Habel

Inhalt:
Im Jahre 2195 ist die Welt eine andere, denn Naturkatastrophen und Kriege ließen einen Teil der Erde unbewohnbar werden. Die Nordamerikaner bauten sich weiter im Süden eine neue Zivilisation auf: Neoviktoria – die Ordnung ist dem viktorianischen Zeitalter Englands mit seinen vornehmen Benimmregeln und Standesschranken nachempfunden, bewahrt aber technische Errungenschaften.
Als Nora Dearly für die Weihnachtsferien aus ihrem Internat wieder nach Hause kommt, trifft sie auf einen seltsamen Fremden, der sie überreden will, mit ihr zu kommen, da sie angeblich in großer Gefahr schwebt. Er spricht davon, im Auftrag ihres Vaters zu handeln und Nora ist froh, ihm zu entkommen, denn er muss verrückt sein – denn ihr Vater ist doch seit mehr als einem Jahr tot und seitdem ist Nora Vollwaise.
Eines Abends packt sie das reine Grauen, als seltsame verstümmelte Menschen in ihr Haus eindringen und vermummte Männer sie schließlich gefangen nehmen.
Nora erwacht im Armeestützpunkt der Kompanie Z und muss sich plötzlich einer neuen Wirklichkeit stellen: es gibt Zombies und ihr Vater soll angeblich einer von ihnen sein. Und ihr Blut ist der Schlüssel zum Impfstoff gegen den Virus, der die Menschen zu Zombies macht. Und trotz allem verbindet sie schon bald etwas ganz besonderes zu Bram, einem der Zombies…

Meinung:
„Dark Love“ befasst sich mit einer bisher eher wenig thematisierten Fantasiegestalt: dem Zombie – und trifft damit genau meinen Geschmack. Es mag zwar unmöglich scheinen, doch Lia Habel hat es geschafft, eine wundervolle Liebesgeschichte zwischen einem Mädchen und einem Zombie zu erschaffen.

Die Geschichte beginnt in einem eher ruhigen Tempo, denn die komplexe Welt, die Lia Habel aufbaut, muss man erst einmal ein wenig überblicken, um den Einstieg in die Geschichte zu finden.
Durch die Hauptfigur Nora erfährt man anfangs einiges über die Entstehung Neoviktorias und den Lauf der Weltgeschichte bis ins Jahr 2195. Danach erfährt man einiges über ihr Umfeld und erst danach – etwa 70 Seiten später – kommt die Handlung in Fahrt, als Nora sich den Eindringlingen stellen muss und trotzdem entführt wird.
Auch anschließend lebt die Geschichte eher von den zahlreichen Neuheiten, die Nora verkraften muss und nimmt erst dann wieder Fahrt auf, als es aufs Ende zugeht. Das kann ich allerdings nicht als negativ bewerten, da mich Noras Welt so fasziniert hat, dass ich gar keine rasante Ereigniskette brauchte, um an den Seiten zu kleben.

Die Hauptfigur Nora hat mir daher auch sehr gut gefallen. Trotz der Schicksalsschläge ihrer Vergangenheit und den Neuigkeiten, die sie nun verkraften muss, schlägt sie sich wirklich tapfer. Sie ist keines dieser schüchternen Mädchen, die sich nicht durchsetzen und zu jeder Aktion erst ewig ermuntert werden müssen – sie ist tough, kann sogar mit Waffen umgehen und mutig noch dazu. Ähnlich verhält es sich auch mit ihrer Freundin Pamela, aus deren Sicht eine Katastrophe erzählt wird, die sich nach Noras Entführung in ihrer Heimat abspielt. Auch Pam tritt mutig und selbstbewusst auf und rettet schließlich ihre Familie.
Insgesamt ist das aber schon etwas unglaubwürdig. Die Geschichte spielt in einer strikten Gesellschaftsform mit unüberwindbaren Standesschranken, in der Frauen generell nur als folgsame Marionetten der Männer angesehen werden und keinerlei Freiheiten besitzen - und dann werden ausgerechnet diese zwei jungen Damen zu den großen Rebellinnen? Komischer Zufall, denn die anderen Frauen/Einwohner lehnen sich doch nicht im Geringsten auf…
Ebenfalls etwas ungläubig machte mich die Gesellschaft selbst – Faszination hin oder her. Da sucht man sich ein fast mittelalterliches Zeitalter zum Vorbild und haut moderne Technik dazu. Heraus kommen elektrische Kutschen, vornehme Sonnenschirmchen mit Lichtern, deren Farbe den Stand der Dame anzeigen und holografische Fernseher in altmodisch-romantischen Zimmern voller Schnickschnack. Manchmal musste ich bei der bildlichen Vorstellung fast lachen… Solch einen gesellschaftlichen Rückschritt mit technischen Entwicklungen zu kombinieren, die selbst für uns noch Wunschdenken sind – das hat in meinen Augen nicht so ganz überzeugend funktioniert.

Die Beziehung zwischen Nora und Bram wird derweil sehr liebevoll entwickelt, es gibt keinen plötzlichen Moment, indem beide sich dann sofort lieben, oder irgendeine schnulzige Liebe auf den ersten Blick: langsam gewinnt Bram Noras Vertrauen und schließlich auch ihre Liebe.

Ebenfalls sehr gut gelöst war das Komplott, der um Nora und die Armee der Zombies gestrickt wurde, denn der nahm Gestalten an, die man sich bis zu deren Aufdeckung kaum vorstellen konnte. Nora und Bram müssen viel Mut beweisen, um sich und ihre Mitstreiter zu retten und belohnt wird der Leser dann mit einem Happy End für die beiden, dass aber noch lange nicht komplett ist – denn Lia Habel hat trotzdem noch genug Konflikte für ihren Folgeband „Dearly, Beloved“ geschaffen, den ich gerne schon morgen lesen würde, um zu wissen, wie es mit Nora und Bram weitergeht.

Fazit:
„Dark Love“ konnte mich mit der ungewöhnlichen Liebesgeschichte zwischen dem Zombie Bram und Nora sehr berühren und fesseln und die Welt, in der die Geschichte sich abspielt, hat mich fasziniert – doch ganz überzeugen konnte sie mich trotz allem nicht. Trotzdem kann ich das Buch jedem empfehlen, der mal etwas völlig anderes in Sachen Fantasy lesen will!

 4 von 5 Buchwelten.
Buchinformationen:
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Piper (November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492702198
ISBN-13: 978-3492702195
Originaltitel: Dearly, Departed
Preis: 15,99 €
Reihe: Teil 1 von bisher 2 der Zombie-Reihe
Kaufen bei amazon.de

Zur Autorin:
Lia Habel wurde in einer kleinen Stadt im Westen des Bundesstaates New York geboren. Sie trinkt viel zu viel Kaffee und besitzt drei Katzen, denen sie in ihrem Debüt ein Denkmal setzt. Die Idee zu »Dark Love« hatte Lia während einer Busfahrt nach New York, als ihr der Lesestoff ausging und sie sich fragte, warum die Monster in Büchern immer gut aussehen und warum sie noch nie eine Liebesgeschichte mit Untoten gelesen hatte. Weiteres zur Autorin: www.liahabel.com